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Passivhäuser für Deutschlands Hohen Norden – JACKODUR Atlas sichert die Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte

10.01.2014 - Passivhäuser sind in Rostock und Umgebung bisher rar gesät. Mit einem neu-en zertifizierten Passivhaus-Typ will die Bauingenieurin und Unternehmerin Kathrin Kayser-Köbsch zukünftig deutlich mehr Bauherren in der Region von den Vorteilen der nachhaltigen und energiesparenden Bauweise überzeugen. Ein Musterhaus ist bereits in Bau. Darin sorgt das kombinierte Wärmedämm- und Schalungssystem JACKODUR Atlas von JACKON Insulation für die zuver-lässige Dämmung unterhalb der lastabtragenden Bodenplatte.

„Von Passivhäusern bin ich absolut überzeugt“, sagt Kathrin Kayser-Köbsch, Diplom-Ingenieurin und Inhaberin einer Gesellschaft für schlüsselfertiges Bauen in der Nähe von Rostock. Im September dieses Jahres begannen die Bauarbeiten an ihrem als Passivhaus geplanten Musterhaus. Mit einer Wohn- und Nutzfläche von insgesamt 213 Quadratmetern, zwei Etagen und ausgebautem Dachgeschoss ist der Haustyp ideal für zwei Familien.

Wärmedämmung von Grund auf

Besonders viel Wert legte die 49-Jährige bei der Bauplanung auf eine hochwertige und langlebige Wärmedämmung. Diese beginne nicht erst bei der Fassade, sondern schon unterhalb der lastabtragenden Bodenplatte: „Wer die Vorgaben zum Passivhausstandard erfüllen will, braucht in jedem Fall eine leistungsstarke Dämmung im Perimeterbereich.“ Kathrin Kayser-Köbsch entschied sich für eine Dämmung mit dem vom Passivhaus Institut Darmstadt zertifizierten Wärmedämm- und Schalungssystem JACKODUR Atlas. „Ausschlaggebend dafür waren die hervorragenden Dämmwerte, die wärmebrückenfreien Anschlüsse sowie die einfache und höchst effiziente Verarbeitungsweise.“ Die Entscheidung für JACKODUR Atlas fiel nach einer Phase intensiver Auseinandersetzung mit den verschiedenen Systemen. Die Bauingenieurin besuchte in dieser Zeit eine Reihe internationaler Passivhauskonferenzen, etwa die in Frankfurt, und verschaffte sich somit einen guten Überblick als Grundlage für die Entscheidung.

Ideal für hoch beanspruchte Bereiche

JACKODUR Atlas besteht aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS) und kann die Lasten aus dem Bauwerk in das Erdreich abtragen.  „JACKODUR Atlas überzeugt aber nicht nur mit hervorragenden wärmedämmenden Eigenschaften“, sagt Kathrin Kayser-Köbsch. „Die Dämmplatten sind zudem besonders druckfest, formstabil und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit. Für den Einsatz im erdberührten Bereich ist das langlebige Material ideal.“ Dafür liegt auch eine bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) vor.

Stecktechnik für eine einfache und wirtschaftliche Verarbeitung

Ideal findet die Bauingenieurin auch die patentierte Stecktechnik, durch die JACKODUR Atlas schon weit vorgefertigt ist. „Mir ist es wichtig, dass die Arbeit auf der Baustelle zügig von der Hand geht und möglichst keine Spezialwerkzeuge dafür erforderlich sind.“ Mit JACKODUR Atlas ist die Verlegung der Dämmung dank des Stecksystems schnell erledigt, zumal durch die Kombination von Wärmedämmung und Schalungssystem das Dämmen in einem Arbeitsschritt erfolgt und das Material auch nur einlagig verlegt wird. Die Dicke der einlagigen Dämmung unter der Bodenplatte beträgt bei diesem Passivhaus 240 mm, wobei  JACKON sogar eine Plattendicke bis zu 320 mm anbietet.

Im ersten Arbeitsschritt werden die Seiten- und Eckelemente entlang des Grundrisses verlegt, um einen geschlossenen Rahmen zu bilden. Danach lassen sich die Flächenelemente spielend einfach verlegen, um die Fläche zu füllen. Die Höhe der Bodenplatte wird durch die Schalungselemente vorgegeben, die wiederum beim Betonieren ohne zusätzliche Verklebung oder Befestigung standhalten. Auf diese Weise entsteht ein einfaches und cleveres Stecksystem für Bodenplatten. Verlegefehler werden durch die einlagige Dämmstoffschicht, hier in 240 mm, ausgeschlossen.

Kathrin Kayser-Köbsch freut sich über den schnellen Arbeitsfortschritt auf der Baustelle. Mit der Fertigstellung ihres Musterhauses rechnet sie im Sommer 2014. Das Dachgeschoss will sie dann persönlich nutzen – als Firmensitz ihres Planungsbüros.

 

 

 

 

 

Ihr Ansprechpartner

Helena Platte
Marketing/Public Relations
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