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Über einen Zeitraum von fünfeinhalb Jahren hat das Münchner FIW den Hochleistungsdämmstoff aus extrudiertem Polystyrolschaum (XPS) eingehend geprüft. Dazu wurden JACKODUR Dämmplatten auf dem bekiesten Umkehrdach des Institutsgebäudes einlagig und in Kombination mit einem JACKODUR Dachvlies verlegt. Auch nach sechs Winterperioden bewiesen die innovativen XPS-Platten eine lediglich minimale Feuchtigkeitsaufnahme sowie eine Wärmeleitfähigkeit, die sogar besser ist als der vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) geforderte Bemessungswert.
Für die Langzeituntersuchung wurden JACKODUR KF 300 Dämmplatten mit Stufenfalz im Format 1250 x 600 x 240 mm einlagig auf dem Flachdach des FIW-Gebäudes verlegt. Die Platten wurden direkt auf der Abdichtungsebene (Bitumenbahnen) der Porenbetondecke aufgelegt und durch das JACKODUR Dachvlies WA sowie eine fünf Zentimeter dicke Kiesschüttung vollflächig abgedeckt. Gleich nach dem Einbau im Jahr 2007 sowie jeweils zum Winterende der Jahre 2008, 2010 und 2013 erfolgte die Überprüfung der Wärmedämmung hinsichtlich Feuchtigkeitsaufnahme, Wärmeleitfähigkeit und Druckverhalten.
Nach rund fünfeinhalb Jahren und sechs Winterperioden kommt das FIW zu erfreulichen abschließenden Ergebnissen: Die Dämmplatten nehmen Feuchtigkeit in nur geringem Maße auf. Ihre Wärmeleitfähigkeit ist mit 0,036 W/(m·K) sogar besser als der Bemessungswert des DIBt für bekieste Umkehrdächer von 0,037 W/(m·K). Auch die Prüfung des Druckverhaltens führt zu beachtlichen Resultaten: Bei einer Stauchung von zehn Prozent liegt die Druckspannung der Dämmplatten noch über dem in den Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen geforderten Mindestwert von 300 Kilopascal (kPa). Im Verlauf des Langzeittests ist die Druckfestigkeit sogar deutlich gestiegen.
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