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Eisige Temperaturen im Kühlhaus – perfekte Wärmedämmung unter der Bodenplatte

01.07.2014 - In der neuen rund 4.000 Quadratmeter großen Kühlhalle des Lebensmittel-großhändlers Rullko in Hamm sorgt der leistungsstarke XPS-Dämmstoff JACKODUR für die zuverlässige Wärmedämmung unterhalb der lastabtragen-den Bodenplatte.

Die 260 Millimeter dicke Multilayerplatte des Herstellers JACKON Insulation zeichnet sich durch eine extrem hohe Druckfestigkeit und eine besonders geringe Wärmeleitfähigkeit aus. In Hamm ist sie entscheidender Teil eines speziellen Bodenaufbaus mit Unterfrierschutz und trägt in erheblichem Maße dazu bei, die sehr niedrige Temperatur von minus 24 Grad in der Kühlhalle konstant zu halten.

Im Kühlhaus muss die Kälte drinnen und die Wärme draußen bleiben. Was so einfach klingt, stellt bei Temperaturunterschieden von bis zu 60 Grad zwischen Innen- und Außenseite der Gebäudehülle enorme Anforderungen an die Wärmedämmung – vor allem unterhalb der Bodenplatte. In der neuen Rullko-Kühlhalle kamen deshalb unter der Gründungsplatte aus schwindarmem Beton (C35/45) mehr als 3.600 Quadratmeter der hochwertigen Wärmedämmung JACKODUR von JACKON Insulation zum Einsatz. Die innovativen Dämmplatten wurden in einer Dicke von 260 Millimetern einlagig verlegt.

Dämmstandard auf höchstem Niveau

JACKODUR besteht aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum (XPS). Das Material zeichnet sich durch seine besonders robusten Eigenschaften aus und ist damit ideal für den Einsatz in hoch beanspruchten Bereichen. JACKODUR ist formstabil und verfügt über verschiedene Druckfestigkeiten. Um dem Gewicht des 4.000 Quadratmeter großen Kühlgebäudes, seiner Lagerbestände und Verkehrsfahrzeuge standzuhalten, wurde der Dämmstoff mit einer Druckfestigkeit von 700 kPa eingesetzt. Da JACKODUR zudem unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit ist und nicht verrottet, bleibt auch bei dauerhafter Feuchtebelastung aus dem Erdreich die geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,039 W/(m·K) bestehen.

Bodenaufbau mit elektrischem Unterfrierschutz

Um auszuschließen, dass der Boden bei extremen Witterungsverhältnissen gefriert, wurde unter die JACKODUR Dämmung ein Gefrierschutz eingebaut. Im Bedarfsfall springt eine elektrische Unterfrierschutzheizung an und verhindert, dass sich Feuchtigkeit ausdehnt, den Boden anbebt und so zu erheblichen Schäden am Gebäude führt. Unter der Heizung wurden eine bituminöse Dampfsperre und eine Sauberkeitsschicht aus 15 Zentimeter starkem Magerbeton installiert. Die unterste Schicht des Bodenaufbaus bildet eine kapilarbrechende Schotterlage.

Einlagige Verlegung dank Multilayertechnik

„Mit dem eingesetzten JACKODUR KF 700 Standard haben wir die anspruchsvollen Vorgaben an die Dämmung bis hin zum U-Wert von 0,14 W/(m2K) optimal erfüllt“, sagt Tino Dannenberg, Produktmanager bei JACKON Insulation. „Dank Multilayertechnik und der  einlagigen Verlegung waren zudem die Gefahr von Verlegefehlern minimiert und ein besonders schneller Arbeitsfortschritt möglich.“ Die Multilayertechnik hat der Hersteller JACKON Insulation bereits 2001 entwickelt. Nach einem patentierten Verfahren werden dabei mehrere Lagen des Werkstoffs XPS vollflächig zu einer bis zu 320 Millimeter dicken diffusionsoffenen und maßstabilen Platte verklebt, die ideal für die einlagige Verarbeitung ist. Im Vergleich zur mehrlagigen Ausführung entfällt die Fuge zwischen den einzelnen Plattenschichten und damit eine entscheidende Schwachstelle. „In Fugen können sich Wasserfilme bilden und auf lange Sicht dazu führen, dass Feuchtigkeit in den Dämmstoff eindringt und die Dämmleistung reduziert“, erläutert Tino Dannenberg. Die JACKODUR Multilayerplatten behalten dagegen ihren minimalen Lambdawert, sie entsprechen der DIN EN 13164 und sind vom Deutschen Institut für Bautechnik in Berlin (DIBt) bauaufsichtlich zugelassen.

 

 

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Helena Platte
Marketing/Public Relations
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